Über mich - Caren Totzauer

Sie möchten gerne mehr über mich erfahren? Kein Problem. Hier die Kurzform:

Mein Name ist Caren Totzauer und seit einem Hausunfall 2007 sitze ich im Rollstuhl. Doch statt aufzugeben, habe ich die neue Situation als Chance genutzt. Aufgeben war nie eine Option für mich, statt dessen hat mir der Sport sehr geholfen, mich ins Leben zurück zu  kämpfen.

Neben dem Sport, bis hin zum Spitzensport (Rollstuhlcurling), habe ich den Weg in den sozialen Bereich gefunden.

Meine Ausbildungsschwerpunkte:

  • Heilpraktiker für Psychotherapie
  • Hypnosetherapeut
  • Psychologischer Berater
  • Trauma- und Trauer-Berater
  • Info- und Reha-Berater

 

Dies alles und meine persönlichen Erfahrungen machen mich zu einem authentischen Gesprächspartner.

 

Darf es ein bischen mehr sein?

Für alle, die ein wenig mehr über mich wissen wollen, dürfen jetzt weiterlesen:

2000

Ich bin Mutter von 2 Kindern (mittlerweile sind sie erwachsen und führen Ihr eigenes Leben). Vor meinem Unfall war ich gerade 2 Jahre als Projektmanager im IT-Bereich tätig und hatte mich gerade privat neu orientiert. Dann kamen mehrere Bandscheibenvorfälle, verpatze Operationen mit einer inkompletten Lähmung, die sich mit viel Training wieder einigermaßen zurückbildete. Doch Schmerzen und andere Leiden machten es mir nicht mehr möglich, meinen alten Job weiter auszuführen. Ich wurde dann Inkontinenz- und Reha-Berater.

2004

2004 heiratete ich meinen jetzigen Mann - Unterwasser! Ja sie haben richtig gelesen - Unterwasser. Wir hatten uns durch das Tauchen kennengelernt und auch eine eigene Tauchschule. Die Tauchschule wurde damals schon für Menschen mit und ohne Handicap geführt. Wir ermöglichten selbst Menschen im Rollstuhl und mit anderen Behinderungen, das Tauchen zu lernen und mit uns auf Reisen zu gehen.

2007

Und dann kam der Hausunfall (2007) oben drauf, bei dem eine Einblutung ins Rückenmark zu einer kompletten Querschnittslähmung (L2) führte. Zu dem Zeitpunkt waren meine Kinder gerade in der Pubertät und hatten sehr unter dieser Situation zu leiden. Denn Mama war auf einmal nicht mehr für sie da, sondern musste erst mal selbst lernen, mit sich klarzukommen. Ich denke, sie sind dabei etwas zu kurz gekommen.

2008

2008 hatte dann mein Mann einen Schlaganfall, der sich zwar recht gut zurückentwickelte, aber an ein Arbeiten war nicht mehr zu denken. Um mit der ganzen Sache besser klarzukommen, habe ich mich sportlich betätigt. Durch einen Zufall kam ich zum Rollstuhlcurling. Es machte mir viel Spaß und ich stellte mich nicht mal dumm an. Schnell bin ich mit dem Team in der ganzen Welt umhergereist. 2008 nahm ich dann auch gleich an der Weltmeisterschaftsqualifikation teil und holte mit meinem Team die Gold-Medallie. Als Außenseiter bei der Weltmeisterschaft, holte das Team dann gleich noch die Bronze-Medallie. Doch damit nicht genug. 2009 wurde das Team dann auch noch Behindertensportlermanschaft des Jahres. Fast mein ganzes Leben habe ich in dieser Zeit dem Sport gewidmet. Training auf dem Eis, Kraft- und Ausdauertraining, Mentaltraining und und und. Weitere verschiedene Titel folgten.

2014

2014 kam das Aus. Eine Schulter-OP machte es mir nicht mehr möglich, diesen und andere Sportarten auszuüben. Ein Tief folgte. Doch nicht lange, denn ich habe für mich entschieden, auch diesen Stein als Weiterentwicklung zu sehen und neue Wege zu gehen.

Nebenher arbeitete ich weiterhin stundenweise als Inkontinenz- und Reha-Berater. Sehr früh habe ich jedoch festgestellt, dass bei den Beratungen nur ein kleiner Teil fachlich war. Der Großteil der Gespräche verlief im Bereich "Wie komme ich nur mit dem Leben klar!".
Nachdem ich jetzt freie Zeit hatte (kein Sport mehr) habe ich mit der Ausbildung zum psychologischen Berater angefangen und zusätzlich noch diverse Ausbildungen im Hypnosebereich gemacht. Um aber fundiert damit arbeiten zu können, habe ich den Heilpraktiker für Psychotherapie gemacht. Da mir schon gleich klar war, dass ich gerne mit Menschen arbeiten möchte, die schwere Kreisen, Lebenssituationen und Krankheiten bewältigt haben, musste ich mich auch in diesem Bereich noch weiterbilden. Ich habe hierzu eine Ausbildung im Bereich Traumatherapie und Trauerbegleitung/Trauercoach angefangen.

Wie Sie sehen können. Alles ist in Bewegung und Du kannst die Richtung bestimmen. Auch wenn Dir Steine in den Weg gelegt werden. Höre nie auf weiter voranzugehen. Hinter der nächsten Kurve kann vielleicht etwas Neues, Interessantes zum Vorschein kommen.

Und genau bei diesen Wegen, möchte ich Sie gerne begleiten.
Ich freue mich schon auf Ihre Wege!

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